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Koordinationstraining
Koordination bedeutet das Zusammenwirken von Zentralnervensystem und Skelettmuskulatur in einem gezielten Bewegungsablauf!

Die koordinativen Fähigkeiten sind für jeden Menschen von großer Bedeutung. Denn die Auswirkung der koordinativen Fähigkeiten auf die Verletzungs - und Unfallprophylaxe, die allgemeine Fitness, die geistige Beweglichkeit und die Alltagskompetenz wir oftmals unterschätzt.
Koordinative Defizite äußern sich in allgemeiner Ungeschicklichkeit und mangelnder Körperbeherrschung, was wiederum die Sturzgefahr erhöht.

Als wesentliche Zielsetzung eines gesundheitsorientierten Koordinationstrainings gelten:
- Erhalt bzw. Steigerung der psychophysischen Leistungsfähigkeit
- Ökonomisierung der Muskelarbeit
- Verletzungs-, Unfall- und Sturzprophylaxe
- Erleichterung des Bewegungslernens
- Gehirntraining
- Erhalt der sozialen Kompetenz
- Erhalt der Alltagskompetenz

Die meisten Freizeitaktivitäten, die unsere Ausdauer, unsere Kraft oder Handlungsfähigkeit schulen, erfordern ein Mindestmass an Bewegungskönnen. Viele Verletzungen haben ihre Ursache in koordinativen Defiziten, da bei unzureichendem Training die verschiedenen Sinne einschließlich Propriozeption nicht ausreichend entwickelt und damit weniger leistungsfähig sind.

Die Koordination ist durch die Fähigkeit des Zentralnervensystems Informationen aufzunehmen , weiterzuleiten, zu verarbeiten und zu beantworten begrenzt. Ziel aller sensomotorischen Regulationen ist es, Bewegungen aufgabengerecht und zielorientiert mit höchster Effizienz aller Systeme zu steuern.

Koordinative Fähigkeiten stellen sich als ein Bündel von Faktoren dar, die es erlauben, Bewegungen mitzbestmöglicher Geschwindigkeit ung effektivem Energieeinsatz zeitlich und räumlich optimal zu steuern.

Eine gewisse Sonderstellung nimmt sicherlich die Stabilisationsfähigkeit und die Gleichgewichtsfähigkeit als sehr wichtige Funktionen der Koordination ein. Sie gelten als fundamentale Basisfähigkeit für gut koordinierte Bewegungsabläufe.